Mein Mann Günter, unser Hund Iantek und ich Cornelia Konrad leben in Karlsruhe. Eine Stadt, die nicht nur für das Bundesverfassungsgericht und den Bundesgerichtshof bekannt ist, sondern auch für gelegentliche Geduldsproben auf der A5 und A8 bei Karlsruhe Durlach.
Günter ist gebürtiger Karlsruher, ich bin 1981 hierhergezogen und geblieben. Wir sind beide viel gereist und haben Länder wie Südafrika, Neuseeland, Thailand und Israel kennengelernt. Während seiner Studienzeit war Günter zusätzlich in Amerika, Indien, Nepal, Iran und Afghanistan unterwegs. Als Bauingenieur war er bis zu seiner Berentung bei einer großen Baufirma tätig und dabei auch häufiger im Ausland im Einsatz. Nach meinem Studium führte ich eine eigene Praxis als Frauenärztin, bis ich mich 2022 in den Ruhestand verabschiedete und seitdem mehr Zeit für Natur und Hund habe.
Die Liebe zu Hunden begleitet uns schon ein Leben lang. Als es unsere berufliche Situation erlaubte, wurde der Wunsch nach einem eigenen Hund konkret. Ein Modehund kam für uns nicht in Frage. Gesucht war ein verlässlicher Begleiter, der Haus und Hof im Blick behält, uns auf Wanderungen begleitet und auch hundesportlich Freude macht.
Rund um Karlsruhe Durlach bieten Wälder und Wiesen beste Voraussetzungen für ausgedehnte Spaziergänge. Mit Frankreich, der Pfalz und der Schweiz praktisch vor der Haustür gibt es zudem genügend Raum für gemeinsame Unternehmungen in der Natur. So fiel unsere Entscheidung im Jahr 2008 auf einen Hovawart. Eine Entscheidung, die wir bis heute keinen Tag bereut haben.
Heute lebt mit Iantek vom Scherpfer Häusel unser dritter Hovawart bei uns. Er ist unser Herzblatt, unser täglicher Begleiter und sorgt zuverlässig dafür, dass uns Bewegung und gute Laune nicht ausgehen. Mehr über ihn erfahren Sie unter Iantek vom Scherpfer Häusel.
Manche Hunde begleiten uns nur eine Zeit lang, bleiben aber für immer in unseren Herzen.
Unser erster Hovawart Geoffroy Teufelchen von Husgritt zog 2008 bei uns ein. Er war ein charakterstarker Rüde, der uns anfangs einiges abverlangte und mit dem wir über vierzehn Jahre durch dick und dünn gegangen sind. Im Jahr 2022 mussten wir ihn altersbedingt verabschieden. Seine Präsenz und sein Wesen bleiben unvergessen.
Einen besonderen Platz in unserer Erinnerung hat auch die Hündin Aimee Teufelchen von Husgritt gerufen Dusty, die mit fast 11 Jahren zu uns kam. Sie lebte von 2011 bis 2013 bei uns und war eine wunderbare, souveräne und freundliche Hündin. Ihr ausgeglichenes Wesen und ihr harmonisches Zusammenleben mit unserem jungen Rüden zu beobachten war eine große Freude. Nach zwei gemeinsamen Jahren mussten wir sie krankheitsbedingt im hohen Alter gehen lassen.
Zu den Unvergessenen zählen auch die Hunde unserer Kindheit. Günter wuchs mit dem Schäferhund Astor auf und ich mit Dackeline Hexe. Sie waren unsere ersten treuen Begleiter und haben den Grundstein für unsere tiefe Verbundenheit zu Hunden gelegt.